Umfrage Bedenkzeit Feierabendliga 2019/20

Die Feierabendliga 2019/20 soll evtl. mit einer geänderten Bedenkzeit durchgeführt werden. Hierzu ist die Meinung der Mitglieder gefragt welche Bedenkzeit bevorzugt wird.

Vorschläge:
1) wie bisher 1 Stunde 30 Züge + 30 Minuten für den Rest
2) 1 Stunde für die Partie + 30 Sekunden pro Zug
3) 1,5 Stunden für 40 Züge + 30 Minuten für den Rest
Andere Vorschläge sind möglich, bitte Meinung als Kommentar abgeben.

Melde Dich an um zu kommentieren

Personen in dieser Konversation

  • Gast - Malte Hentrop

    Wenn ich wählen dürfte:
    4) 1 Stunde für 40 Züge + 10 Minuten für den Rest + 30 Sekunden pro Zug
    sonst Auswahlmöglichkeit 2

    Die Einführung des Inkrements betrachte ich nach wie vor als eine sinnvolle Einführung, um totremise Stellung nicht über die Uhr gewinnen zu wollen.

  • Gast - Mulde

    Ich fand es sinnvoll, einmal ganz privat in Hamburg anzufragen, wie es dort gehalten wird, wo ja seit Jahrtausenden am Abend gespielt wird und erhielt vom "Brettchef" Hendrik Schüler binnen weniger Minuten diese sehr nette und hilfreiche Antwort:
    "Lieber Ralf, in Hamburg spielen wir in den allgemeinen LIgen Stadtliga bis Kreisklasse seit 1993 mit einer Bedenkzeit von 2h/40 + 30min/Rest
    Wettkampfbeginn ist 19h max. Dauer 5h.
    (Bis 1993 hatten wir in HH 2h/40 mit anschließender Hängepartie mit Beginn 19.30 h und Ende 23.30 h)
    Und in der Einstiegsliga Basisklasse (Vierermannschaften, offen für Spieler DWZ < 1350) spielen wir mit 1½h/40 + 30 min /Rest
    Natürlich ist der etablierte Modus ein Kompromiss, der eben verschiedenen Zielstellungen gerecht werden muss und natürlich speziell auf Hamburger Verhältnisse anzuwenden ist.
    Mit Öff. Verkehrsmitteln sind z.B. rund 85 % aller Spielorte für alle mit einer Anfahrt von unter 1h erreichbar.
    Und der am häufigsten gewählte Heimspieltag ist der Freitag. ..."
    Auch Hamburg weist entlegene Gebiete auf, wie es im zur Diskussion stehenden Bremer Fall - auf den ÖPNV bezogen - BHV, VAR, OHZ, RIT / Schwanewede und z.T. DEL sein mögen (für die ist natürlich Bremen-Mitte "entlegen"!) sein mögen.
    Im Hamburger Mannschaftskampf kann es also (im kaum je stattfindenden Maximalfall) geschehen, dass der Wettkämpfer erst um 00:00 h seine Partien beendet - und damit ist er / sie dann ja noch nicht wieder zu Hause. Wer am nächsten Tag um 06:00 h wieder unter die Dusche muss, wird sich das überlegen ... Mit ein bisschen Pech gibt's zudem gerade an dem Tag am Spielort kein Abendessen. Ein ähnliches, manche an der Teilnahme hinderndes Problem bietet jährlich die völlig überflüsssige Doppelrunde der OBEM.

    Ich plädiere für Modell 1, also die geltende Regelung.

    Hier noch mal im Überblick:
    Nehmen wir an, die Partien in Bremen, Bremerhaven, Osterholz-Sb., Delmenhorst, Varrel etc. beginnen um 19:00 h
    (womit real der 1.Zug und nicht Brett-Aufbau, allg. Begrüßen und Jacke ausziehen etc. gemeint sind)
    Daraus folgt in den drei Modellen als (wohl nur sehr selten eintretender) jeweiliger Maximalwert:

    1) 1 Std. / 30 Züge + 30 Min. / Rest => max. Gesamt 3 Std. => Ende ca. 22:00 h (betehende Regel)
    2) 1 Std. / Partie + 30 Sek. / Zug => max. Gesamt 2 Std. + ein bisschen => Ende ca. 22:15 h
    3) 1,5 Std. / 40 Züge + 30 Min. / Rest => max. Gesamt 4 Std. => Ende ca. 23:00 h

  • Gast - Jake Bokelmann

    Bedenkzeiten ohne Inkrement sind 1 Fossil aus dem vergangenen Jahrh1000, & analoge Schachuhren sind das, was die ersten 4 Buchstaben des Wortes 'analog' schon andeuten: für'n Arsch; kann man allenfalls 1mal im Jahr zum Biergartenblitz aus dem Gerümpelkeller holen.
    (Apropos Biergartenblitz: 26.06. 19:00 im Port Piet... ;) )
    Ich bin für 1h/40 + 30 min/Rest + 30 sec pro Zug; ersatzweise das, was wir in der Findorffer VM spielen: 1h + 30 sec pro Zug.

  • Gast - Mulde

    Eigentlich ist doch das Konzept der Hängepartie gegen die Bedenken on Malte mit den vermurksten Endspielen wie gemalt ... Es wird zu spät, also vertagt man sich, wie in der guten, alten Zeit noch der 70er Jahre.
    Der ewige Sprich von Karsten Ohl "Hängeparttien ... sind abgeschafft!" trifft ja nicht zu, wenn man einmal einen Blick in die FIDE-Regeln wirft.
    Zwar blieben deren Passagen lebendig, weil es sein kann, dass eine Partie durch unvorhergesehene Umstände (Stromausfall, Wassereinbruch, kein Kaffee mehr da ...) nicht mehr forrtgesetzt werden kann, aber das macht ja nix.
    Und zu diesem ja schon unanständig klingenden Inkrement: Jahrhundertelang ging's auch ohne. Im LSB findet sich vielleicht ein Dutzend Leute, die jede Uhr der diversen Modelle ohne langess Rumgemache sellen können. Praktisch wäre das nicht und teuer obendrein. Zeitnot gehört nun mal zum Schach wie Regen zum Fußball.